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Der hervorragende toskanische Wein ist sicherlich jedem Weinkenner sehr wohl bekannt. Er dient hier nicht nur als Getränk, welches die einzelnen Gerichte begleitet, sondern ist vielmehr ein wunderbar leichtes Lebensgefühl, welches man unweigerlich mit der Toskana verbindet. Aber neben eben diesem wohlschmeckenden Gaumenschmeichler hat die Toskana noch mehr zu bieten, dass Körper und Seele auf kulinarische Art und Weise zusammenhält. Besonders die Einfachheit und trotzdem leichte Art der toskanischen Küche ist dabei ein gutes Argument, sich mit diesem Zweig der Verköstigung ein wenig näher zu beschäftigen.
Wer einmal in der Toskana war und die dort vorherrschenden kulinarischen Gegebenheiten probieren durfte, wird dieses Geschmackserlebnis so schnell nicht wieder vergessen können. Denn die toskanische Küche wartet mit vielen wunderbaren leichten und wohlschmeckenden Gerichten auf.
Egal ob man es einfach und rustikal, oder doch eher edel und raffiniert mag, die toskanische Küche wird keinen Gast mit ihren traditionellen Rezepten unzufrieden zurücklassen. Die erste kulinarische Entdeckung gibt es bereits beim Frühstück. Während einige Landstriche auf Müsli mit Milch oder Rührei mit Schinken stehen, bevorzugt man in der Toskana einen einfachen Cappuccino, in den man süße Gebäckstücke tunkt. Dieser doch recht kalorienarme Start in den Tag erlaubt es dann auch, die restlichen Mahlzeiten des Tages etwas üppiger zu gestalten.
So ist es beispielsweise das ungesalzene Brot, welches jede weitere Mahlzeit in der Toskana begleitet. Dies tunkt man in alles hinein, was flüssig ist. Ob nun die leichte Suppe zum Mittag oder das Olivenöl, welches ebenfalls auf keinem toskanischen Tisch fehlen darf: Das köstliche Brot wird als Vorspeise oder als Ergänzung zum Hauptgang immer gerne gereicht.
Die Hauptgerichte zur Mittagszeit sind dann ein wenig regional abhängig. Während man an der Küste den Fischspeisen den Vorrang gibt, beschränkt man sich im Landesinneren auf leckere Wildgerichte mit Pilzen und Nudeln.
Doch auch einfache Snacks sind zur Mittagszeit an jeder Ecke zu haben. Gegrilltes Spanferkel, belegte Paninis oder das traditionelle toskanische Fladenbrot mit Oliven, Käse und Tomaten stellen hierbei nur eine kleine Auswahl dar.
Der Italiener bevorzugt es, besonders am Abend mehrgängig zu essen. So auch in der Toskana. Traditionell werden hier bis zu 6 Gänge gereicht. Dabei handelt es sich um zwei Vorspeisen, den eigentlichen Hauptgang, ein kleines Käsegericht, die Nachspeise und zum Abschluss den verdauungsfördernden Espresso. Wie vermuten lässt, erfordert dies nicht nur viel Platz im Magen, sondern auch genügend Zeit, um alle gereichten Speisen entsprechend genießen und verdauen zu können.
Als Vorspeisen werden hier neben dem ungesalzenen Brot auch Miesmuscheln, eingelegte Sardellen, eine Dinkelsuppe oder Pfannkuchen Röllchen mit Pilzfüllung gereicht. Der Hauptgang wird mit Fleisch- oder Fischgerichten bestritten. Als Beilage werden Erbsen, Mangold, Linsen und Ofenkartoffeln gereicht. Eine typische Nachspeise in der Toskana ist frisches Obst, Kuchen oder knusprige Mandelstangen. Als Getränke werden Wasser oder ein köstlicher Dessertwein gereicht.
Es ist also durchaus lohnenswert, die abwechslungsreiche und sehr schmackhafte Küche der Toskana mit ihren liebevoll kreierten Rezepten ein wenig näher kennen und lieben zu lernen.